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 heilpädagogische Jugendwohngruppen

 

 


 

Im Jugendhaus Don Bosco gibt es 2 heilpädagogische Jugendwohngruppen. Eine Innenwohngruppe für jugendliche Mädchen und weibliche junge Erwachsen und eine Außenwohngruppe für männliche Jugendliche und junge Erwachsene

 

 

 

 

Platzzahl:
7 Plätze in der Innenwohngruppe
8 Plätze in der Außenwohngruppe  

 

 

 

 

 Aufnahmealter: ca .ab 15 Jahren

 

 

 

 

Aufnahmegründe:
Jugendliche mit:
» Entwicklungsrückständen,
 
» Verhaltensauffälligkeiten-
 
» Probleme in der Schule, mit der Berufsfindung oder Berufsausbildung
 
» seelischer oder leichter körperlicher Behinderung,
 
» geringen organischen und /oder cerebralen Störungen
 
» traumatischen ~ oder, Vernachlässigungserfahrungen (sex. Mißbrauch, Mißhandlung..)...

und den daraus folgenden sozialen und psychischen Konflikt- und Problemlagen, wenn sie zu dauerhaften hohen Belastungen geführt haben und das soziale Umfeld nicht über ausreichende Ressourcen verfügt, eine positive Entwicklung zu gewährleisten/ in Gang zu bringen, oder eine negative Entwicklung aufzuhalten.
Die erkennbare Motivation der/des Jugendlichen an den Zielen der Maßnahme mitzuwirken ist Voraussetzung für eine Aufnahme.Eine weitere Voraussetzung besteht darin, daß eine Beschulungs-, Berufsvorbereitungs- oder Ausbildungsmöglichkeit gefunden werden kann.

 

 

 

 

  Schulen:
Die Jugendlichen können vor Ort  Schulen besuchen, mit dem Ziel, Schulabschlüsse zu erwerben. Sie können außer Haus an berufsvorbereitenden und -orientierenden Maßnahmen teilnehmen, sowie an externe Ausbildungen, die vor Ort verfügbar sind. Für schwache Schulabgänger werden Ausbildungen auf Fachwerkerniveau angeboten. Sie besuchen extern eine Sonderberufsschule.

 

 

 

 

  Fachpersonal:
 
mind.
4 MitarbeiterInnen in jeder Wohngruppe , davon 1 Gruppenleitung;
Qualifikation: ErzieherInnen/ HeilerziehungspflegerInnen/Dipl.SozialpädagoInnen;
Für die Gruppe fest zuständig ist ferner ein Diplompsychologe, eine Heilpädagogin und eine Familientherapeutin, die mit Eltern und Angehörigen arbeitet.

 

 

 

 

 Methodik:
» Betreuung durch pädagogische Fachkräfte erfolgt rund um die Uhr an 365 Tagen des Jahres
» pädagogisch strukturierte Wohngruppen mit klaren Bezugssystemen und Mitbestimmungs-    möglichkeiten (Gruppensprecher; Gruppensprecherrunde;)
» reichhaltige individuelle Förder- und Therapiemaßnahmen
» ausbildungsbegleitende Hilfen (Berufsschulestoff, Ausbildungsanforderungen )
» eine intensive und differenzierte Arbeit mit Eltern und Angehörigen
» ein verlaufsdifferenziertes langfristiges Betreuungskonzept
» transparente und einzelfallorientierte Dokumentation und Evaluation (vergleichbare Anamnesen    und Diagnosenblätter, standardisierte heilpädagogische Verlaufsdiagnostik, Erziehungsplanung,    Behandlungspläne, Entwicklungsberichte,..)
» jugendhilfespezifisches Qualitätssicherungsverfahren mit definierten Standards für Prozeß- und    Ergebnisbeurteilungen

 

 

 

 

  Freizeitangebote:
 
eine Vielzahl von Vereinen in enger Kooperation mit unserem Haus; Wander~ und Bademöglich- keiten, Fahrradtouren, Jugendzentrum, div. Freizeitanlagen

 

 

 

 

  Verlauf, Verweilzeit :
I
n den Jugendwohngruppen wird im Gegensatz zu den Familienwohngruppen standardmäßig eher von einer Verselbständigung und Ablösung ausgegangen, d.h. im Regelfall gehen wir davon aus, dsaß der/die Jugendliche lernen soll, alltagspraktisch selbständig zu werden und "auf eigenen Beinen stehen" zu lernen. Als Anschlußmaßnahme an diese Verselbständigungsgruppen steht Betreutes Wohnen zur Verfügung. 

 

 

 

 

 weitere Stichworte siehe auch
 [Betreutes Wohnen]   [Schulen]   [Aufnahme] [ein Tagesablauf]

 

 

 

 

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